Stadtbummel: Tour de Granges

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Das warme Sommerwetter ist endlich auch bei uns angekommen, dieses lockte nicht nur den Bummler, sondern auch viele andere ins Freie. Bei einer „Tour de Granges“ mit dem Velo Richtung Süden, gibt es einen ersten Halt beim neu eröffneten Coffee Shop von Egli Beck. Dort trifft man auf ein geschmackvoll eingerichtetes Lokal, frische Backwaren, feine Confiserie-Produkte und vorzüglichen Kaffee. Übrigens konnte im Vorfeld auf Facebook die Entstehung des Umbaus mitverfolgt werden. Toll, dass es innovative Gewerbler wie Daniel Molliet und Peter Moll (Velo Süd) gibt, welche aus dem alten Bahnhöfli gemeinsam mit Phillip Egli (Egli Beck) etwas neues Entstehen lassen. Nach der Park-and-ride-Anlage und der neuen Velostation der SBB ist dies eine weitere Aufwertung des Südbahnhofareals, welche hoffentlich jetzt die Stadt dazu animiert, endlich den Busbahnhof in Angriff zu nehmen.

Auf der Weiterfahrt Richtung Eichholzschulhaus darf mit Freude festgestellt werden, dass die beiden Plätze für den Inline- und Strassenhockeyclub im Bau sind. Man sieht zwar noch nicht wirklich viel, aber die Bagger haben bereits angefangen Löcher zu graben. Auf dem Weg zur neuen BMX- und Pumptrack-Piste geht die Fahrt unterhalb der Badi entlang weiter. Der Einblick ins Freibad lässt auf ziemlich viele Besucher schliessen, welche das kühle Nass einer Velotour vorgezogen haben. An Fronleichnam zählte man ganze 2800 Badigäste! Auf der BMX-Piste angekommen, herrscht trotz Verbotsschild beim Eingang reger Betrieb. Zum einen sind da junge Skater, welche mit ihren Longboards waghalsig ihre Runden drehen und zum anderen hat es geschickte Biker, welche über die Buckel der Pumptrack-Piste fahren oder sogar springen.

Auf der Rückfahrt durch die Sportstättenzone springt beim Schalten plötzlich die Kette aus dem Wechsler. Dies zwingt mich zu einem unplanmässigen Zwischenhalt, dass dies gerade zwischen dem Brühl und der Riedern passiert, ist wohl kein Zufall. Nachdem eine Fusion unserer Fussballklubs halbwegs gelungen ist, folgt nun eine unverständliche Absage an die Juniorengruppierung. Da fragt man sich, ob das Gärtlidenken denn nie aufhört und es jemals überhaupt möglich sein wird, alte Geschichten hinter sich zu lassen. Wenn wir eine Fussballstadt bleiben wollen, braucht es eine gemeinsame Lösung für unsere Junioren, denn diese sind das Herzstück der Zukunft!

Kolumne: Stadtbummel | Grenchner Tagblatt | 06.06.2015 | M. Meier – Moreno

 

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