Von Winterpausen und Sammlern

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Liebe Leserinnen und Leser, seit meinem letzten Bummel ist eine ganze Weile vergangen und Sie haben sich sicher gefragt, was mit dem Kolumnisten los ist. Um es gerade vorneweg zu nehmen, der Stadtbummler war weder krank, noch weilte er in den Ferien, und eine eingelegte Kreativpause war auch nicht der Grund. Ihm wurde schlicht und einfach eine Schreibpause auferlegt, welche alle Kolumnisten der AZ Medien betraf, die zugleich als Kandidaten bei den nationalen Wahlen mitgewirkt haben. Seit letztem Sonntag gehören mit dem zweiten Wahlgang des Ständerats die Wahlen 2015 nun definitiv der Geschichte an und somit auch die Schreibpause des Bummlers.

Apropos Pause, als Fan des FC Grenchen ist man sicherlich froh, dass die Winterpause nun endlich gekommen ist. Vom Wetter her könnte man zwar gut noch ein paar Runden weiterspielen, aber für die Moral aller ist es wohl besser so. Es war eine erste Saisonhälfte zum Vergessen, welche leider direkt an die letzte Abstiegssaison angeknüpft hat. Diverse Kanterniederlagen, eine lang anhaltende Torflaute und nur ein gewonnener Punkt sind die magere Ausbeute. Ein kleiner Lichtschimmer am Horizont ist trotzdem zu verzeichnen, man hat bis zum Schluss tapfer und aufopfernd gekämpft. Belohnt wurde man mit dem ersten Sieg, dies im allerletzten Spiel der Saison (Cup-Quali), gegen den SV Lyss. Nun ist zu hoffen, dass im Frühling daran angeknüpft werden kann und noch einige Siege folgen werden.

Erfolgreich, und dies bereits im ersten Jahr, ist der Hobbyimker Christoph Aeschlimann. Seine Bienen nützten den schönen Sommer und Herbst und sammelten fleissig Nektar. Der daraus entstandene goldbraune Blüten- und Waldhonig wurde in den letzten Tagen in Gläser abgefüllt und kann ab sofort unter Melaya.ch bestellt werden. Dieser ist übrigens auch als Hausmittel gegen Husten und Erkältung gut und macht das Teetrinken erträglich.

Auch am Sammeln, aber keinen Nektar, sondern Unterschriften, ist eine Gruppe von Anwohnern aus dem Zelgweg und der Weinbergstrasse. Diese sind mit der billigen Sanierung ihrer Quartierstrassen, welche aus Rollsplitt und Bitumen besteht, überhaupt nicht glücklich und wollen mit ihrer *Petition weitere solche Massnahmen in anderen Quartierstrassen verhindern. Denn diese sind bereits von der Stadt geplant und betreffen die Blumenstrassen im Haldenquartier!

*Die Petition kann bei mir per E-Mail angefordert werden matthias@meier-moreno.ch .

Kolumne: Stadtbummel | Grenchner Tagblatt | 21.11.2015 | M. Meier–Moreno

Comments

  1. Avatar Res sagt:

    Hallo
    Das flicken der Strassen mit Bitumen und Split hat eine lange Tradizion. Ich finde das hat sich auch bewährt. nach getaner Arbeit ist es schon ein bisschen rutschig, aber wenn nach ein paar Tagen die Wischmaschienen die losen Spilter aufwischen, ist die Srasse meist wider in gutem zustand.
    Das wird nicht nur in Grenchen so gemacht.

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